Dream Tomorrow

Wir stellen uns vor, wie die Zukunft von Maje aussehen wird

Wir sehen eine viel nachhaltigere Mode und Maje als einer der Akteure dieses Wandels.
Diese Dynamik motiviert all unsere Teams: Unser gemeinsames Ziel ist es, Saison für Saison die Umweltauswirkungen der von uns entworfenen Kleidung ein bisschen mehr zu reduzieren.
Wir möchten uns ein Bild von der Zukunft machen und dabei sowohl nach vorne als auch um uns herum schauen.
Wir wollen unsere Verwendung von Materialien sowie unsere Herstellungsprozesse überdenken und Ihnen mit unseren Kreationen Freude bereiten. Außerdem sollen unsere Transport- und Logistikabläufe geändert werden, damit wir die Umweltbelastungen während des gesamten Lebenszyklus unserer Produkte senken können.
Es handelt sich dabei um einen langfristigen Ansatz, bei dem wir auch den Esprit unserer Partner und Lieferanten ändern wollen. Wir wollen uns zudem an all denen inspirieren, die etwas für unsere Welt bewegen, und sie dabei unterstützen.
Wir bauen diese Strategie Schritt für Schritt auf und wollten Sie seit den Anfängen jede Saison stets auf dem Laufenden halten.
2018 haben wir eine umfassende systemische Studie zu unserer CO2-Bilanz durchgeführt. Dabei wurde genau ermittelt, wobei wir CO2-Emissionen erzeugen und wie wir diese für die einzelnen Bereiche reduzieren können.

In „Product, Planet and People“ finden Sie für sämtliche Bereiche all unsere konkreten Fortschritte für 2020. Die 3 P repräsentieren 3 Pfeiler für eine Mode, die respektvoller mit den Menschen und der Umwelt umgeht.

Mehr denn je lautet unsere Devise „Dream Tomorrow“.
Ihr Maje-Team.

PRODUKTE

Was bedeutet umweltbewusst?

Was ist mit umweltbewusst genau gemeint? Natürliche, ökologische, biologisch abbaubare, recycelte und upgecycelte Materialien, umweltfreundlichere Produktionsbedingungen, Einschränkung oder gänzlicher Verzicht auf die Verwendung von Giftstoffen, Senkung der CO2-Bilanz, lokale Produktion, Zero-Waste-Design oder Entwerfen langlebiger Produkte ...

Es gibt viele Aspekte, die wir Saison für Saison verbessern wollen.

Heute kann ein Kleidungsstück bereits als umweltfreundlich betrachtet werden, wenn nur ein äußerst geringer Teil der verwendeten Komponenten eine Öko-Zertifizierung aufweist.

Maje hat sich dazu entschlossen, noch einen Schritt weiter zu gehen. Bei Maje gilt ein Kleidungsstück erst als umweltfreundlich, wenn mindestens 30 % der verschiedenen Materialien über eine solche Zertifizierung verfügen.

Fortschritte in der Sommerkollektion 2020

Wie weit sind wir inzwischen?

Unsere Bemühungen konzentrieren sich momentan auf die vier Stoffe, die für Prêt-à-porter-Mode am häufigsten verwendet werden: Denim, Viskose, Polyester und Baumwolle. Für jedes dieser Materialien gibt es spezifische Umwelt-Label, die auf die jeweiligen mit deren Herstellung verbundenen Umweltprobleme abgestimmt sind.

Für die Sommerkollektion 2020 werden unsere Umweltkriterien von 22 % der Artikel unserer Prêt-à-porter-Kollektion erfüllt. In der letzten Saison waren es noch 10% und für die Winterkollektion 2020 streben wir 30% an. 2025 wollen wir einen Wert von über 50 % erreichen.
Für HW20 werden 30% unserer Artikel diese Kriterien erfüllen.

Für die Sommerkollektion 2020 haben wir zwei neue Kapselkollektionen entworfen, die zu 100 % umweltfreundlich sind: eine Kollektion für Festkleidung aus recyceltem Polyester sowie die Slim Aarons-Kapselkollektion, bei der Viskose mit Öko-Zertifizierung zum Einsatz kommt. Außerdem tragen all unsere Denim-Stoffe ab sofort das Eco-Wash-Zertifikat und sind somit viel umweltfreundlicher als zuvor.

Seit diesem Jahr werden all unsere Etiketten aus recyceltem Polyester hergestellt. Für Innenfutter und aufbügelbare Elemente, die wir gelegentlich verwenden, haben wir unser Ziel erreicht, dass diese zu 30 % aus umweltfreundlichen Materialien bestehen. In den kommenden Jahren wollen wir in diesem Bereich einen Wert von 100 % erzielen.

Denim 100% ist Eco-Wash
Denim 100% ist Eco-Wash

Für FS20 und HW20 verfügen 100 % unserer Denim-Stoffe über die Eco-Wash-Zertifizierung.

Leder 69% mit LWG Gold-Zertifizierung hergestellt.
Leder 69% mit LWG Gold-Zertifizierung hergestellt.

Für unsere Lederprodukte bevorzugen wir Gerbereien mit LWG Gold-Label.

Für FS20 haben wir keine Artikel mit LWG-zertifiziertem Leder hergestellt.

Für HW20 sind 69% unserer Lederartikel aus Leder mit LWG Gold-Zertifizierung hergestellt.

Baumwolle 59% ist recycelte oder Bio-Baumwolle
Baumwolle 59% ist recycelte oder Bio-Baumwolle

Unsere Alternative für Baumwolle ist recycelte oder Bio-Baumwolle. Wenn es möglich ist, bevorzugen wir diese beiden Möglichkeiten.

Für FS20 handelt es sich bei 12% unserer Baumwolle um Bio-Baumwolle.

Für HW20 handelt es sich bei 59% unserer Baumwolle ist recycelte oder Bio-Baumwolle.

Wolle 49% unserer Wollartikel aus recycelter Wolle hergestellt
Wolle 49% unserer Wollartikel aus recycelter Wolle hergestellt

Anstelle von herkömmlicher Wolle bevorzugen wir recycelte Wolle.

Für FS20 haben wir keine Artikel mit umweltfreundlicher Wolle hergestellt.

Für HW20 sind 49 % unserer Wollartikel aus recycelter Wolle hergestellt.

Viskose 32% über die FSC-Zertifizierung
Viskose 32% über die FSC-Zertifizierung

In dieser Saison erfüllen 32 % des von uns verwendeten Viskosematerials die FSC-Standards (Forest Stewardship Council), die bestätigen, dass das Material aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt. Der Herstellungsprozess benötigt 50 % weniger Wasser und außerdem können die CO2-Emissionen im Vergleich zu herkömmlicher Viskose um 50 % gesenkt werden. Unser Ziel ist es, in der nächsten Saison zu 34 % EcoVero-Viskose zu verwenden.

Für FS20 verfügt 32 % unserer Viskose über die FSC-Zertifizierung.

Für HW20 verfügt 17 % unserer Viskose über die FSC-Zertifizierung.

Polyester 13% ist recycelten Polyester
Polyester 13% ist recycelten Polyester

Als Alternative zu herkömmlichem Polyester nutzen wir recycelten Polyester.

Für FS20 un HW20 handelt es sich bei 13 % unseres Polyesters um recycelten Polyester.

In der kommenden Saison werden wir unsere Anstrengungen auch auf recycelte Wolle konzentrieren. Für die Zukunft möchten wir außerdem die Umweltbilanz all unserer Materialien erheblich reduzieren.

Und unsere Fabriken?

Die Herausforderung besteht hierbei darin, den Wandel bei all unseren Partnern zu beschleunigen. Saison für Saison arbeiten wir mit ihnen zusammen, um ihren Ansatz für nachhaltige Textilien weiterzuentwickeln und über die gesetzlichen Vorschriften hinauszugehen. Manche von ihnen haben einen echten Vorsprung, andere weniger. Wir arbeiten völlig transparent miteinander an den zu verbessernden Aspekten.

Wir profitieren von der Erfahrung unserer fortschrittlichsten Partner, um bewährte Praktiken für unsere Konfektionsbetriebe und Webereien zu entwickeln. Unser Ziel ist es, dass all unsere Partner unseren Ansatz unterstützen und wir gemeinsam die anspruchsvollsten Standards der Textilbranche erfüllen: SA8000*, ISO 14001*, Bluesign*, Oeko-Tex Step*.

*SA8000: Bei dieser Norm handelt es sich um einen internationalen Standard, der Unternehmen darin bekräftigt, sozial akzeptable Arbeitsbedingungen zu entwickeln, aufrechtzuerhalten und umzusetzen.



*ISO 14001: Die ISO-Norm 14001 richtet sich an sämtliche Unternehmen, die ein umweltfreundliches Geschäftsmodell umsetzen wollen. Das Unternehmen verpflichtet sich zur Überarbeitung seiner Umweltpolitik, um seine Leistungen auf diesem Gebiet zu verbessern und somit die Einhaltung der Norm sicherzustellen.

*Bluesign: Bluesign ist ein internationales Label für die Textilbranche. Es garantiert, dass bei der Herstellung keine giftigen Substanzen verwendet werden und legt verbindliche Kriterien in puncto Strom- und Wasserverbrauch fest.

*Oeko-Tex Step: Diese Zertifizierung wird Akteuren der Textilbranche verliehen, die umweltfreundliche Produktionsprozesse und sichere und sozial verantwortungsbewusste Arbeitsbedingungen umgesetzt haben.

Wie wir einen Schritt weitergehen können?

Unsere Kollektionen beschränken sich nicht auf die verwendeten Materialien. Die Verpackung, der Transport, das Design und das Management unserer Kollektionen spielen ebenfalls eine Rolle. Um unsere Kleidung wirklich umweltfreundlich zu machen, muss also ein ganzes Ökosystem überdacht werden. All unsere Fortschritte finden Sie in detaillierter Form hier: Maje-Planet

PLANET

Gemeinsam sind wir stark

Es reicht nicht aus, nur unsere Kollektionen immer umweltfreundlicher zu gestalten. Wir müssen den gesamten Design- und Herstellungsprozess von Kleidung betrachten, um in allen Bereichen, wo es möglich ist, Fortschritte zu machen, um unsere Umweltbilanz auf diese Weise wirklich zu senken. Jede Saison bezieht Maje all seine Teams in diese Dynamik des Wandels mit ein, sodass sich jeder von uns angesprochen fühlt. Das Engagement jedes Einzelnen und die Zusammenarbeit aller Beteiligten ermutigen uns, noch ein Stück weiter zu gehen.

Fortschritte Sommer 2020

In der Saison Sommer 2020 gibt es zahlreiche positive Entwicklungen, die unseren Wandel beschleunigen.
So haben wir sowohl Fortschritte in Bezug auf die Kollektionen als auch hinsichtlich der Produktverpackung, des Transports, des Designs und der Boutique-Umgebung erzielt. Außerdem gibt es neue Methoden für einen verbesserten Lebenszyklus eines Kleidungsstücks.

Schluss mit Einwegplastik.

Endlich haben wir es geschafft! Sämtliche Polybag-Verpackungen (die Plastiktüten, die die Kleidung schützen) bestehen seit dieser Saison zu 100 % aus recyceltem Plastik. Dies war eine unserer Verpflichtungen für diese Saison und dank der Bemühungen unserer Logistikteams konnten wir diese erfüllen.

Was unsere Kleiderbügel angeht, steht uns noch etwas Arbeit bevor. Die Kleiderbügel in den Boutiquen sind aus Holz, das aus Wäldern mit Öko-Zertifizierung stammt. Für die Plastikbügel in unseren Lagerhallen suchen wir noch nach den besten Alternativen und hoffen, in der nächsten Saison gute Neuigkeiten zu haben. Auch die Verpackungen für den Onlineshop sind ein wichtiges Thema. Wir bewerten derzeit neue Lösung und stehen im Kontakt mit neuen Partnern, um schon ganz bald umweltfreundlichere Verpackungen bieten zu können.

Reduzierung des Flugverkehrs von Saison zu Saison.

Um das Problem besser zu verstehen, muss man Folgendes wissen: Ein Flugzeug stößt pro Tonne und zurückgelegtem Kilometer durchschnittlich 600 Gramm CO2 aus. Beim Zug sind es gerade einmal 22 Gramm und beim Schiff 33 Gramm.
Deshalb besteht unsere Herausforderung darin, den Anteil des Transports über den Luftweg in einer immer schneller werdenden Welt jede Saison kontinuierlich zu reduzieren.

Wie können wir dies erreichen? Wir müssen die richtigen Antworten sowie ein dauerhaftes Gleichgewicht zwischen Modetrends und Umweltschutz finden. Dafür müssen wir das Timing unserer Lieferungen jede Saison optimieren und unseren Bedarf ein bisschen vorausschauender planen, um unsere Abhängigkeit vom Flugzeug auf diese Weise nach und nach zu reduzieren.

Innerhalb einer Saison konnten wir den Import per Schiff und Zug von 12 % auf 24 % steigern. In den nächsten Jahren streben wir diesbezüglich einen Wert von 50 % an.

Nichts geht verloren, alles wandelt sich. Unser Ziel: Genügsamkeit.

Das Ziel unseres Projekts Paloma bestand darin, zu vermeiden, dass Kleidung hergestellt wird, die letztendlich nicht getragen wird. Wir haben unser Modell in dieser Saison weiterentwickelt und setzen auf eine vorausschauende Stoffplanung und eine schnelle Reaktionsfähigkeit der Fabriken, um somit den Bedarf bestmöglich abzudecken, ohne verschwenderisch zu sein.

Falls bereits hergestellte Materialien nicht so erfolgreich sind, wie wir dachten, schenken wir sie wohltätigen Vereinen und Modeschulen oder verarbeiten sie zu Goodies und kleinen nützlichen Accessoires. So können wir Dingen, die wir nicht nutzen, ein zweites Leben verschaffen.

Verkaufsbereiche und Boutiquen: Auch hier gibt es Fortschritte

Neu gestaltete Boutiquen.

Wir haben keine Mühen gescheut, um unsere Boutique-Konzepte weiterzuentwickeln und an Umweltstandards anzupassen, und setzen deshalb auf umweltfreundliche, zertifizierte, recycelte und lokal beschaffte Materialien. Die Umgestaltung der Verkaufsbereiche erfolgt schrittweise.
In diesem Sinne haben wir kürzlich einen neuen Flagship-Store in der Rue Saint Honoré in Paris eröffnet, in dem wir uns entschieden haben, weniger Möbel herzustellen und Vintage-Möbel zu bevorzugen, um einen verantwortungsbewussteren Konsum zu fördern.

So verwenden wir in all unseren Boutiquen eine LED-Beleuchtung, die viel energieeffizienter ist, und ersetzen unsere Klimaanlagen gegen Modelle, bei denen kein Wasser verloren geht. Des Weiteren bauen wir Partnerschaften auf, damit die Wiederaufbereitung unserer CO2-Emissionen möglichst effizient geschieht. Auch unsere Reinigungsmittel verfügen allesamt über ein Öko-Label.

Wir überdenken außerdem die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiter in den Boutiquen, um ihnen eine Arbeitsumgebung zu bieten, die im Einklang mit den modernen Anforderungen ist.

Im Herzen von Paris und im Herzen von Maje.

Unser neuer Geschäftssitz in Paris verfügt über das französische HQE-Label für nachhaltiges Bauen und hat dabei mit Stufe 3 das Prädikat „Hervorragend“ erreicht. Die Planung und die Umsetzung der Renovierungsarbeiten in dem historischen Gebäude, in dem wir nun unsere Niederlassung haben, folgten einem nachhaltigen Ansatz. Außerdem können sich unsere Angestellten über einen verbesserten Komfort freuen.

Bei Maje im Zentrum von Paris, wo unser Designstudio, unsere Ateliers und unsere künstlerische Leiterin Judith Milgrom die Mode der kommenden Modesaisons entwerfen, ändern wir Schritt für Schritt unsere Vorgehensweisen. In dieser Saison haben wir beschlossen, alle Plastikbecher durch Keramik-Mugs zu ersetzen. Auch hier besteht unser Ziel darin, nach und nach Fortschritte zu machen und dass wir alle verantwortungsbewusst handeln.

Noch weiter gehen

Wenn man erst einmal begonnen hat sich zu engagieren, will man gar nicht mehr damit aufhören. In seiner 21-jährigen Geschichte hat sich Maje stets für Sachen eingesetzt, die der Marke am Herzen liegen, und die Frauen und Männer, die diese Zwecke vorantreiben, unterstützt. Dieses humanitäre Engagement setzen wir auch in dieser Saison verstärkt fort. Neue Partnerschaften und neue Zukunftsperspektiven spornen uns zum Handeln an. All unsere Fortschritte finden Sie in detaillierter Form hier: Maje Peopl

PEOPLE

Und nun?

Mit dem Coronavirus bleibt der Schutz unserer Teams weiterhin unsere Priorität. Und wie es momentan überall der Fall ist, werden sich auch hier einige Sachen ändern.

Wir und unsere Partner halten uns bereits an ein strenges Pflichtenheft, das sämtliche Vorschriften bezüglich Hygiene, Sicherheit, Umwelt und Arbeitsrecht umfasst. Ab sofort müssen wir noch ehrgeiziger sein, um die Herausforderungen, mit denen wir in den kommenden Jahren konfrontiert werden, zu meistern.

Wir werden nach wie vor alle Regeln und Empfehlungen für die jeweiligen Länder befolgen und anwenden, um weiterhin gemeinsam und absolut sicher träumen zu können. Wir werden Sie in den kommenden Wochen selbstverständlich über die neuen Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

Eine Community

Es liegt in unserer Natur, uns für Sachen einsetzen zu wollen, die uns am Herzen liegen. Wir stehen im Kontakt zu verschiedenen Verbänden, die zum Teil gar nicht viel mit Mode zu tun haben. Dazu zählen Mécénat Chirurgie Cardiaque (Förderverein für Herzchirurgie), Women for Women International, das Rote Kreuz und Amnesty International. Sie setzen sich unermüdlich für Belange ein, die wir für wichtig halten, weshalb wir ihnen seit vielen Jahren treu sind und sie unterstützen.

In den letzten Saisons haben wir zahlreiche Kooperationen mit Organisationen wie Jump, Absolution, 24Bottles und Vestiaire Collective durchgeführt, um Mode und Engagement miteinander in Einklang zu bringen. Die unterschiedlichen und vielfältigen Projekte haben allesamt einen Bezug zu unserem Anliegen, unsere Umweltmaßnahmen noch weiter voranzutreiben. Diese Partnerschaften ermöglichen es uns, unsere Gewohnheiten zu überdenken und manchmal – wie im Jahr 2020 – noch ein Stück weiterzugehen.

Unsere Maßnahmen in der Covid-19-Krise

Angesichts der Dringlichkeit mussten wir sehr schnell handeln. So überlegten wir, wie wir auf verschiedenen Ebenen helfen könnten, und stützten uns dabei auf unser Netzwerk und unsere Bekanntschaften.

Wir verstärkten unsere Spenden für das Rote Kreuz, mit dem wir seit vielen Jahren eine Partnerschaft pflegen, sowie für andere internationale Organisationen, die sich insbesondere für die berufliche Wiedereingliederung von Frauen sowie Notunterkünfte und die Betreuung von misshandelten Frauen einsetzen. Wir haben uns mit dem Verein „Un cadeau pour la vie“ in Verbindung gesetzt, um uns weiterhin für deren Belange zu engagieren und mit deren Hilfe Spiele und Spielzeuge an Kinder zu verteilen, die sich krankheitsbedingt in stationärer Behandlung befinden und während des Lockdowns besonders isoliert waren.

Nach der Herstellung von 12.000 FFP1-Masken für die Seniorenheime und weitere Einrichtungen haben wir uns der Initiative „Masque solidaire“ angeschlossen und Stoffe für die Anfertigung von 15.000 Masken gespendet, die gratis an Supermarktkassierer und -kassiererinnen verteilt wurden. Wir haben außerdem unsere internen Teams mobilisiert, um 400 Masken mit dem französischen UNS-Standard für die psychiatrische Tagesklinik der Stiftung „L'Elan Retrouvé“ herzustellen, die Erwachsene und Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen aufnimmt, die an psychischen Störungen leiden.

Wir haben unsere Bemühungen ebenfalls auf das Krankenhaus- und Pflegepersonal konzentriert. So haben wir den Pflegern komfortable Kleidung und 23.000 OP-Hauben zur Verfügung gestellt, die wir aus unseren Stoffresten angefertigt haben. Gemeinsam mit dem Unternehmen Lainière Santé, das auf die Herstellung technischer Textilien spezialisiert ist, haben wir 30.000 waschbare Masken nach dem französischen UNS1-Standard hergestellt. Diese sind für unsere Verkaufsteams bestimmt und werden außerdem in unseren Boutiquen verkauft, wobei 100 % des Erlöses diversen Vereinen zugutekommt.



Durch den Austausch mit unseren Freunden von „Un cadeau pour la vie“ ist uns bewusst geworden, dass das Krankenhaus- und Pflegepersonal durch die Schutzmasken und das Desinfektionsgel an Hautreizungen leidet. Da haben wir sofort an Absolution – eine nachhaltige französische Bio-Kosmetikmarke – gedacht, mit der wir bereits zu Beginn des Jahres zusammengearbeitet hatten, um dem Krankenhaus- und Pflegepersonal hochwertige und natürliche Hautpflegeprodukte zu schenken.

Und nun?

Mit dem Coronavirus bleibt der Schutz unserer Teams weiterhin unsere Priorität. Und wie es momentan überall der Fall ist, werden sich auch hier einige Sachen ändern.

Wir und unsere Partner halten uns bereits an ein strenges Pflichtenheft, das sämtliche Vorschriften bezüglich Hygiene, Sicherheit, Umwelt und Arbeitsrecht umfasst. Ab sofort müssen wir noch ehrgeiziger sein, um die Herausforderungen, mit denen wir in den kommenden Jahren konfrontiert werden, zu meistern.

Wir werden nach wie vor alle Regeln und Empfehlungen für die jeweiligen Länder befolgen und anwenden, um weiterhin gemeinsam und absolut sicher träumen zu können. Wir werden Sie in den kommenden Wochen selbstverständlich über die neuen Entwicklungen auf dem Laufenden halten.